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Rinder- und Schweinehaltung und Fleischqualität Die Fleischqualität hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, dies gilt besonders für den Geschmack.. Je nach Produktpalette werden an die Verarbeitungs-Rohstoffe unterschiedliche Anforderungen gestellt. Es stellt sich auch grundsätzlich die Frage, nach welchen Kriterien die Qualität beurteilt wird. Die Ansprüche des Erzeugers, des Verarbeiters und des Verbrauchers klaffen dementsprechend auseinander. |
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Die Fleischverarbeiter wünschen sich in erster Linie hohe Schlachtausbeute mit hohem Anteil an wertvollen Teilstücken, optimale Fettqualität und bestens geeignete Verarbeitungsneigung. Der Verbraucher möchte in erster Linie einen hohen Genusswert in Form der Eigenschaften Zartheit, Saftigkeit, Geruch, Farbe und Geschmack.. Eine gute Fleischqualität, in bezug auf Geschmack und Zartheit ist ohne einen gewissen Fettanteil (Marmorierung) nicht zu erreichen. |
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Fütterung der Rinder und Schweine Die Fütterung von Rindern ist unterschiedlich und muss wiederkäuergerecht erfolgen. Der Rohfaseranteil muss ca. 20% der Trockensubstanzaufnahme und davon zwei Drittel strukturiertes Halmfutter (Gras, Heu, Grassilage) liegen. Es soll aus wirtschaftseigenem Grundfutter (Heu, Stroh, Silage, Ackerfuttermischungen) sowie für bestimmte Mastabschnitte aus Kraftfutter bestehen. Schweine sind Allesfresser, eine natürliche Futterration kommt daher dem Verhalten der Schweine am nächsten. Gute Fett- und Fleischqualität ist zu erreichen, doch durch ihren einhöligen, kleinen Magen, sind die Ansprüche höher als beim Wiederkäuer. Das Futter muss eine höhere Nährkraftkonzentration aufweisen. Ölhaltige Futtermittel mit hohen Anteilen an Polyensäuren wie Fischmehl, ölhaltige Futterarten, Pressrückstände von Ölsamen, Maisprodukte und nicht entfettete Küchenabfälle sind zu vermeiden, erwünscht wird ein möglichst hoher Anteile an gesättigten Fettsäuren, dann wird das Fett kernig und aromatisch. Als Grundlagen einer guten Schweinemast können Erbsen oder Ackerbohnen (30%), Getreide ( Hafer und Gerste) (bis 60%), Magermilchpulver oder Bierhefe(3%), Leinkuchen (3%), Grünmehl (4%) und Mineralfutter (3%) eingesetzt werden. |
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Stressfreie Tiere, Abkühltemperatur nach der Schlachtung, sind für den optimalen pH-Wert wichtig Worauf muss geachtet werde 1. Transport: Länge des Transportes, Temperatur beim Transport, Ruhephasen, genügend Ladefläche, qualifizierte Mitarbeiter. 2. Ruhephasen vor der Schlachtung: bei langen Transportwegen, Hitze und Kälte, getrennte Buchten, tränken und berieseln. 3. Der Weg zur Schlachtung: unnötigen Stress verhindern, behutsames Treiben, die Schweine leicht berieseln. 4. Töten der Schweine: berieseln, Elektrobetäubung, konstante Stromstärke, optimal 3-Punktbetäubung, liegend Stechen. 5. Töten der Rinder: mit dem Bolzenschussapparat, liegend Stechen, innerhalb von 50 Sekunden entbluten. 6. Fehler beim Stechen: beide Schlagadern nicht geöffnet, Luftröhre durchstochen, Speiseröhre durchstochen,zu tief gestochen. |
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| Fleischeignung bei hohem pH-Wert (Schweine 5,8-6,2, Rinder 5,8-6.0) |
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| Fleischeignung bei niedrigem pH-Wert (Schweine 5,4-5,8, Rinder 5,3-5,7) |
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| Verschiedene Fleischreifeverfahren und das Zartmachen der Bratenstücke |
1. Fleischreifung ganzer Rinderviertel, Temperaturbereich +3°C, Reifezeit 7-9 Tage 2. Vakuumreifung Rinder, Schafe, Kälber Temperaturbereich +3°C, Reifezeit 7-9 Tage, Schweine 4 Tage 3. Das Vakuumreifen im Kühltumbler-Verfahren, Reife- und Lagerzeit insgesamt +3°C, Reifezeit 4 Tage 4. Reifung im Kunststoffbehälter, Rinder, Temperaturbereich +2°C, Reifezeit 7 Tage, Schweine 5 Tage 5. Zartmachen über den Stecker, Temperatur des Fleisches +2°C 6. Zartmachen des Fleisches über Säuerung mit Wein- oder Essigsäure, Temperaturbereich +2°C, Reifezeit 2Tage 7. Zartmachen des Fleisches über Temperatur, im Backrohr Temperatur +50°C, Reifezeit 4-6 Stunden Ohne pH-Wert-Kontrolle und anschließende Sortierung des Fleisches auf Grund seiner jeweils besten Eignungseigenschaften, ist eine standardisierte Qualitätsgarantie nicht möglich. |
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